1. M3-Chip: Was ist neu?
Längere Akkulaufzeit
Apples Chips der M-Serie werden kontinuierlich aktualisiert und weiterentwickelt. Aktuell erfolgt der Übergang von der M2- zur neuen M3-Familie. Anders als die nur geringfügigen Verbesserungen der M1- zur M2-Serie nutzt die M3-Serie die fortschrittlichste 3-Nanometer-Prozesstechnologie und bietet dadurch eine höhere Leistung bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch. Dank der Effizienz von M3, M3 Pro und M3 Max erfüllen MacBook Pro und iMac Apples Energieeffizienzstandards. So erreicht das MacBook Pro die bisher längste Akkulaufzeit eines Macs: bis zu 22 Stunden.

Dynamisches Caching
Die nächste Generation der Grafikprozessoren (GPUs) der M3-Chipfamilie stellt den größten Fortschritt in der Grafikarchitektur in der Geschichte der Apple-Chips dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen GPUs verfügt sie über dynamisches Caching. Diese Technologie allokiert den lokalen Speicher in Echtzeit und nutzt dabei exakt die für jede Aufgabe benötigte Speichermenge. Dies verbessert die GPU-Auslastung und steigert die Leistung anspruchsvoller professioneller Anwendungen und Spiele – und das ohne dass Entwickler davon betroffen sind.

Raytracing
Darüber hinaus führen die M3-Chips erstmals hardwarebeschleunigtes Raytracing auf dem Mac ein. Dadurch können Apps realistische und physikalisch korrekte Bilder erzeugen, indem sie das Verhalten von Licht in Szenen modellieren. Dies kann die Grafikdarstellung deutlich verbessern und den Weg für mehr AAA-Spiele auf dem Mac ebnen. Professionelle Apps sollen bis zu 2,5-mal schneller sein als die vorherige M1-Chipfamilie, und Spieleentwickler können Raytracing für präzisere Schatten und Reflexionen nutzen und so immersive Umgebungen erschaffen.

Netzschattierung
Darüber hinaus verfügt die neue GPU über hardwarebeschleunigtes Mesh-Shading, was die Geometrieverarbeitung für visuell komplexe Szenen in Spielen und grafikintensiven Anwendungen deutlich effizienter macht. Trotz dieser Verbesserungen bleibt Apples Energieeffizienz erhalten: Die M3-GPU liefert die gleiche Leistung wie die M1 bei fast halbem Stromverbrauch und bis zu 65 Prozent höherer Performance. Apple-Manager hatten zuvor in einem Interview deutlich gemacht, dass sie Mac-Spiele entwickeln und auf leistungsstarke Hardware und Entwicklungsplattformen setzen wollen, um Entwickler zu gewinnen. Dank der M3-Chips wird erwartet, dass der Mac, der bisher eher vernachlässigt wurde, künftig mehr AAA-Titel entwickeln kann.
Schnellerer Prozessor
Die nächste Generation der M3-CPU bietet architektonische Verbesserungen sowohl bei den Leistungs- als auch bei den Effizienzkernen. Im Vergleich zur M1-Serie sind die Leistungskerne laut Apple bis zu 30 Prozent schneller, die Verbesserung der Effizienzkerne ist sogar noch beeindruckender: Sie sind bei vielen alltäglichen Aufgaben um bis zu 50 Prozent schneller. Trotz der verbesserten Architektur und Leistung erzielt Apple weiterhin ein hervorragendes Verhältnis von Leistung zu Energieverbrauch. Diese Architektur erreicht die gleiche Multithread-CPU-Leistung wie die M1 bei nur halb so hohem Stromverbrauch. Auch beim Stromverbrauch ist die Verbesserung enorm: Die GPU verbraucht fast die Hälfte des Stroms und bietet dabei die gleiche Leistung wie die M1. Apple gibt an, dass die Effizienzkerne im Vergleich zur M1 um bis zu 50 Prozent schneller sind, wodurch alltägliche Aufgaben deutlich schneller erledigt werden und gleichzeitig die Akkulaufzeit optimiert wird.
Maßgeschneiderte Engines für KI und Video
Laut Apple ist die Neural Engine der M3-Chips schneller und effizienter und bietet eine bis zu 60 Prozent höhere KI/ML-Leistung im Vergleich zur M1-Familie. Dies beschleunigt nicht nur KI-Berechnungen, sondern schützt auch die Privatsphäre, indem Daten auf dem Gerät gespeichert werden. Darüber hinaus unterstützen alle drei Chips gängige Videocodecs und bieten AV1-Dekodierung für energieeffizientes Streaming von Diensten wie YouTube, Netflix und anderen, um die Akkulaufzeit zu verlängern.
Einheitliche Speicherarchitektur
Die M3-Familie verfügt über eine einheitliche Speicherarchitektur, ein charakteristisches Merkmal von Apple Silicon. Dank eines einzigen gemeinsam genutzten Speicherpools in einem speziell entwickelten Gehäuse können alle Komponenten des Chips auf die Daten zugreifen. Dies steigert Leistung und Effizienz und reduziert gleichzeitig den Speicherbedarf des Systems für die meisten Aufgaben. Darüber hinaus unterstützt sie bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Kurz gesagt: Die Weiterentwicklungen der M3-Serie bedeuten einen großen Sprung nach vorn für den Apple-Chip im Mac, der entwickelt wurde, um Apples Vormachtstellung im Computerbereich zu sichern.
2. M3 MacBook Pro: Was ist neu?
Chip-Upgrade und Premiere der neuen Farbe Space Black
Als erstes Produkt mit M3-Chips weisen die neuen 14- und 16-Zoll-MacBook Pro keine Designänderungen auf und verfügen weiterhin über das bekannte Notch-Display. Auch die angekündigte Dynamic Island-Technologie ist nicht verfügbar. Die neue Farbe Space Black des MacBook Pro dürfte jedoch viele Blicke auf sich ziehen. Das Gehäuse des Space Black MacBook Pro besteht nicht nur aus schwarzem Aluminium, sondern ist auch mit einem fortschrittlichen chemischen Verfahren behandelt, das Fingerabdrücke reduziert. Die Space Black-Version des MacBook Pro ist allerdings nur für Modelle mit M3 Pro und M3 Max erhältlich. Käufer eines Modells mit M3-Chip haben weiterhin nur die Wahl zwischen Space Grau und Silber.
Die Chip-Option ist eine weitere Neuerung in der neuen MacBook Pro-Reihe. Während frühere Versionen ausschließlich mit der Pro-Version des M-Chips erhältlich waren, steht mit den neuen M3-Chips nun auch die Basisversion mit M3-Chip für das 14-Zoll-MacBook Pro zur Verfügung. Diese Änderung führt zu einem Einstiegspreis von 1.599 US-Dollar für dieses Modell.
Was die übrigen Konfigurationen betrifft, wurde die SDR-Helligkeit der Bildschirme der neuen MacBook Pro-Serie leicht verbessert und liegt nun bei 600 Nits statt 500 Nits bei den Vorgängermodellen. Auch die Akkukapazität des 14-Zoll-Modells wurde leicht erhöht, von 70 Wattstunden auf 72,4 Wattstunden. Laut den Angaben auf der offiziellen Website hat sich die Akkulaufzeit der neuen MacBook Pro-Serie im Vergleich zum Vorgängermodell weder beim 14-Zoll- noch beim 16-Zoll-Modell verändert. Darüber hinaus ist die Konfiguration mit 8 TB Speicherkapazität bei der neuen MacBook Pro-Reihe nun ausschließlich für Modelle mit M3 Max-Chip verfügbar. Modelle mit anderen Chips können maximal mit 4 TB konfiguriert werden. Erwähnenswert ist, dass die Speicherkapazität üblicherweise exponentiell steigt, beim M3 Pro MacBook Pro jedoch erstmals 18 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen – eine weitere Neuerung.
3. iMac 2023: Was ist neu?
Gleiches Design und aktualisierte Funktionen
Nach zweieinhalb Jahren wurde der 24-Zoll-iMac mit dem neuesten M3-Chip anstelle des M1 aufgerüstet. Dieser verdoppelt die Rechenleistung des Vorgängermodells und bietet optional bis zu 24 GB Arbeitsspeicher. Ansonsten hat sich der neue iMac (2023) kaum verändert. Er verfügt weiterhin über ein 4,5K Retina-Display mit großem Farbraum (11,5 mm) und einer Helligkeit von 500 Nits. Ausgestattet mit einer 1080p FaceTime HD-Kamera, einem Mikrofon in Studioqualität und einem 6-Lautsprecher-System bietet der iMac ein hervorragendes Erlebnis für Videokonferenzen und audiovisuelle Inhalte.
Trotz des vertrauten Designs finden sich einige kleinere Neuerungen, vor allem im Inneren: Wi-Fi 6E für schnellere Internetverbindungen und Bluetooth 5.3. Außerdem sind bis zu vier USB-C-Anschlüsse vorhanden (zwei davon mit Thunderbolt 4-Unterstützung). Wie beim Vorgängermodell verfügt das Basismodell über zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse, während die teurere Konfiguration zwei zusätzliche USB-3-Anschlüsse (Typ C) bietet. Die neueste macOS-Software, Sonoma, stellt natürlich ein weiteres Upgrade gegenüber dem ursprünglichen Betriebssystem Big Sur des Vorgängermodells dar. Der neue iMac wurde mit Blick auf eine geringere Umweltbelastung entwickelt. Der Standfuß besteht zu 100 % aus recyceltem Aluminium, im Inneren kommen weitere recycelte Metalle zum Einsatz, und die Platine ist mit vollständig recyceltem Gold beschichtet.
Farbe beibehalten
Der iMac 2023 mit vier Anschlüssen ist weiterhin in Blau, Grün, Pink, Silber, Gelb, Orange und Lila erhältlich, die Version mit zwei Anschlüssen hingegen nur in Blau, Grün, Pink und Silber. Die Preise beginnen bei 1.299 US-Dollar für die Version mit zwei Anschlüssen und bei 1.499 US-Dollar für die Version mit vier Anschlüssen. Der iMac 2023 kann ab dem 1. November um 9:00 Uhr bestellt und ab dem 7. November gekauft werden. Was halten Sie von den neuen Geräten, die auf der Produkteinführung vorgestellt wurden, und welches Modell werden Sie sich dieses Jahr zulegen? Diskutieren Sie mit uns über die rasante Markteinführung!







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