Nach unserem Test des neuen iPad Air gibt es ein weiteres iPad, auf das wir uns 2024 freuen können: das iPad Pro. Dieses Tablet hat unsere Wahrnehmung des iPads mit seiner schlanken Bauweise, dem neuen Design und seiner starken Leistung erneut revolutioniert. Im Folgenden finden Sie einen detaillierten Testbericht dieses neuen Produkts.
Das dünnste Apple-Produkt (abgesehen von der Apple Card).
Das iPad Pro 2024 besticht durch sein ultradünnes und ultraleichtes Design und unterstreicht Apples unermüdliches Streben nach extremer Dünne und Leichtigkeit – sowohl beim 11-Zoll- als auch beim 13-Zoll-Modell. Gefertigt aus einer Aluminiumlegierung, garantiert es nicht nur ein schlankes und leichtes Gehäuse, sondern auch hervorragende Robustheit. Insbesondere das 13-Zoll-Modell ist über 100 Gramm leichter als die Vorgängergeneration und vereint so Robustheit und Mobilität in perfekter Weise.
Leider ist das iPad trotz des neuen Magic Keyboard und Apple Pencil immer noch etwas schwerer als das aktuell erhältliche 13-Zoll MacBook Air. Dafür bietet es aber auch einige Funktionen, die der Mac noch nicht hat: vielfältige Interaktionsmöglichkeiten (Touch, Stift), eSIM-Unterstützung und ein besseres Display als das des MacBook Air.
M4-Chip feiert Premiere
Das neue iPad Pro ist mit Apples neuem M4-Chip ausgestattet, der auf der zweiten Generation der 3-nm-Prozesstechnologie basiert und eine nochmals verbesserte Energieeffizienz aufweist. Sowohl der Prozessor als auch der Grafikprozessor bieten eine hervorragende Leistung.
Den Testergebnissen zufolge liegt der M4 in puncto Leistung weiterhin vor der Konkurrenz. Die GeekBench-Werte für Single-Core und Multi-Core verbesserten sich im Vergleich zur vorherigen Generation des iPad Pro mit M2 um 45 % bzw. 54 % – eine beachtliche Verbesserung.

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Der Leistungszuwachs ist zu erwarten, schließlich ist der GPU-Vorteil des A17 Pro praktisch verschwunden, und das größte Upgrade des M4 gegenüber dem M2 ist nach wie vor die Unterstützung von Hardware-Raytracing. Trotz der weiteren Leistungssteigerung scheint sich jedoch nichts an den Möglichkeiten des iPad Pro geändert zu haben, und wer einmal ein iPad benutzt hat, wird es wohl kaum wieder verwenden, wenn ein Computer verfügbar ist.
Fortschrittliches OLED-Display
Das iPad Pro 2024 ist mit einem neuen, hochpräzisen Retina XDR-Bildschirm ausgestattet, der dank bahnbrechender OLED- Technologie mit zwei Schichten ein visuelles Erlebnis von ultrahoher Helligkeit und ultrapräzisem Kontrast bietet.
Im Vergleich zum HDR-Effekt der bisherigen Mini-LED-Technologie ist OLED präziser. Nehmen wir beispielsweise die neue iPad-Seite auf Apples offizieller Website: Das neue iPad Pro weist weniger Überbelichtungen um Schriftarten und Farben auf, was den Bildkontrast weiter verbessert. Mini-LED hingegen kann um die hellen Bereiche herum kein reines Schwarz darstellen, was im Vergleich zum iPad Air mit herkömmlichen LCD-Bildschirmen noch deutlicher wird.
Gleichzeitig ist die gesamte Bildschirmdarstellung schärfer. Das vorherige Mini-LED-Display wies an den Rändern Farbunregelmäßigkeiten auf, und die Schriftdarstellung war nicht so klar wie beim neuen iPad Pro. OLED ist zudem in puncto Reaktionsgeschwindigkeit überlegen; schnelle Bewegungen werden nicht mehr verzögert dargestellt. Theoretisch verbessert sich dadurch auch das Schreiben und Zeichnen mit dem Apple Pencil.
Lange Akkulaufzeit
Beim Test des neuen iPad Pro ergab sich ein überraschendes Ergebnis. Man platzierte das alte und das neue iPad Pro sowie das neue iPad Air bei gleicher Raumtemperatur, stellte die Bildschirmhelligkeit manuell auf 350 cd/m² ein und ließ den Apple TV+ Film „Argyle“ 2 Stunden und 20 Minuten lang abspielen.
Nach Filmende betrug die verbleibende Akkukapazität des neuen iPad Pro 92 %, die der beiden anderen Modelle hingegen nur 73 %. Dies deutet darauf hin, dass die auf der offiziellen Website angegebene Akkulaufzeit zwar unverändert geblieben ist, das neue iPad Pro aber beim Ansehen eines Films eine bessere Akkulaufzeit bietet. Zum einen liegt dies an der selbstleuchtenden OLED-Technologie: Durch die großen schwarzen Bereiche ober- und unterhalb des Bildschirms im Filmformat wird Energie gespart. Zum anderen arbeitet der M4-Chip energieeffizienter.

Dieser Test ist jedoch relativ einfach. Man kann lediglich sagen, dass die Akkulaufzeit des iPad Pro 2024 beim Streamen von Medieninhalten deutlich verbessert wurde. Ein praxisnäherer Akkulaufzeittest ist noch in Arbeit.
Was das Laden betrifft, so können die getesteten iPad Pro und iPad Air das 45W PD-Protokoll aktivieren und die Geschwindigkeit beim Laden zwischen 36 und 38W halten, was sich gegenüber dem vorherigen großen iPad nicht geändert hat.
Zusammenfassung
Insgesamt stellt das iPad Pro 2024 ein deutliches Hardware-Upgrade dar. Das zweilagige OLED-Display sorgt selbst beim 11-Zoll-iPad für ein erstklassiges Seherlebnis. Der M4-Chip erweitert die Leistungsgrenzen im Tablet-Bereich und bietet dank zahlreicher Detail- und Funktionsverbesserungen ein ultimatives Tablet-Erlebnis.







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